Das Segment der großen Luxus-SUVs wurde schon immer von Dieselmotoren dominiert — und die Zahlen bestätigen das. Dieselvarianten machen 85 % der BMW X7-Verkäufe, 86 % der Mercedes-Benz GLS-Verkäufe und 80 % der Range-Rover-Verkäufe in diesem Markt aus. Der Lexus LX 450d bildet die Ausnahme: Nur jeder dritte LX-Käufer entscheidet sich für ihn. Diese drei — der X7, der GLS und der Range Rover — führen die Diesel-Verkaufscharts an, und genau sie haben wir zum Vergleichstest antreten lassen. Der Lexus LX, der noch auf seiner in die Jahre gekommenen Leiterrahmen-Plattform basiert (eine neue Generation wurde bald erwartet), bleibt hier außen vor.
Welchen Motor und welche Ausstattungslinie wählen die meisten Käufer?
In diesem Segment sind die Einstiegsmotoren durchweg die Bestseller — und das nicht ohne Grund. Käufer sind sich der Luxussteuer-Aufschläge bewusst, die ab bestimmten Leistungsschwellen greifen. Der Vorgänger-GLS (X166) war in der 249-PS-Ausführung 350d am beliebtesten. Die neue Generation X167 startet mit dem GLS 400d: einem 330 PS starken Reihensechszylinder-Diesel mit 700 Nm, der nun den günstigsten Einstieg in die Baureihe darstellt.

Serienausstattung und Preise: Wer bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
Der Mercedes GLS kommt ab Werk großzügig ausgestattet. Der BMW X7 xDrive30d (249 PS, 620 Nm) in der Basisversion steht ihm ausstattungsseitig kaum nach, ist aber günstiger — er liegt vor allem bei bestimmten aktiven Sicherheitssystemen hinter dem GLS zurück, hält dafür aber die Steuerlast überschaubarer. Der Einstiegs-Range-Rover TDV6 (249 PS, 600 Nm) ist in der Serienausstattung mit dem BMW vergleichbar, doch Optionen können seinen Preis deutlich über den beider deutscher Rivalen treiben. Unser Testwagen war dafür ein Paradebeispiel.
So hebt sich der Fond des Range Rover ab, wenn er entsprechend ausgestattet ist:
- Luxuriöse Rücksitzreihe mit mehreren elektrischen Verstellmöglichkeiten
- Ausziehbare Fußstütze mit Beheizung für den rechten Fondpassagier
- Motorisierte mittlere Armlehne, die die einzelnen Sitze der zweiten Reihe trennt
Getrennte Sitze in der zweiten Reihe sind auch beim BMW erhältlich — entweder als kostenpflichtige Option oder als Teil des Exclusive-Pakets —, erreichen aber nicht das Verwöhnniveau des Range Rover. Wir haben diese Version getestet und können bestätigen, dass der Unterschied spürbar ist.
Der Mercedes hingegen kommt serienmäßig mit einer Sitzbank. Einzelsitze im Fond sind ausschließlich der First-Class-Ausstattung vorbehalten, die zugleich als einzige Version volle Freiheit im Online-Konfigurator bietet. Alle anderen GLS-Varianten kommen mit festen Ausstattungspaketen. BMW-Käufer genießen mehr Flexibilität beim Konfigurieren ihres Fahrzeugs, auch wenn manche Ausstattungsmerkmale an bestimmte Modellvarianten gebunden bleiben. Der Range Rover bietet den größten Spielraum für individuelle Konfigurationen — diese Freiheit hat allerdings ihren Preis.
Geländetauglichkeit: echter SUV oder aufgehübschter Crossover?
Trotz selbsttragender Karosserie erhält hier nur der Range Rover die Einstufung als echter SUV. Zusätzlich zur Luftfederung, die er mit seinen Rivalen teilt, verfügt der Vogue über ein Geländeuntersetzungsgetriebe und elektronische Sperren für beide Differenziale. Sein Federungsweg ist in einer eigenen Klasse.
Der BMW X7 ist auf der Straße unverwechselbar — der überdimensionierte Nierengrill und die schmalen, weit auseinanderliegenden Scheinwerfer machen ihn im Verkehr unverkennbar. In natura wirkt er stimmig. Ein hartnäckiger Kritikpunkt bleibt jedoch: BMW lässt den Schwellerbereich zwischen den Türen weiterhin offen, sodass eine schlammige Straße ihn schnell verschmutzt. Der Mercedes umgeht dieses Problem, doch sein serienmäßiges Trittbrett ist zu schmal, um praktisch zu sein, und eher hinderlich.
Beim Range Rover bleiben die Schweller sauber, da die Türen um sie herumgreifen — ein echter Vorteil für kleinere Fahrer, die ohnehin schon einen deutlichen Einstieg bewältigen müssen. Der Fahrer kann sich am Lenkrad hochziehen; Fondpassagiere haben diese Möglichkeit nicht, und auch die Hintertür-Öffnung fällt nicht besonders großzügig aus.
Innenraum und Sitzkomfort
Wer den Range Rover als Chauffeurfahrzeug nutzen möchte, kommt an der Langversion (LWB, um 20 cm verlängert) nicht vorbei. In der Standardversion ist die Kniefreiheit im Fond knapp bemessen, und sperriges Winterschuhwerk passt nicht unter die Vordersitze. Die Kopffreiheit ist üppig, und das Rücksitzpolster ist das weichste der drei — die Beinfreiheit liegt jedoch hinter beiden deutschen Konkurrenten zurück.
Weder BMW noch Mercedes sind ohne dritte Sitzreihe erhältlich. Der Klappmechanismus funktioniert bei beiden ähnlich:
- Ein Elektromotor schiebt einen Teil der Sitze der zweiten Reihe nach vorn, um den Zugang nach hinten zu öffnen
- Etwas überdurchschnittlich große Erwachsene passen bei beiden Fahrzeugen in die dritte Reihe
- Der X7 wirkt dort minimal geräumiger und besser ausgestattet
- Der GLS bietet Becherhalter und einzelne USB-C-Anschlüsse in der dritten Reihe, doch nur der X7 verfügt dort über ein eigenes Bedienfeld für die Klimaautomatik der fünften Zone

In der zweiten Reihe ist die Sitzbank des BMW komfortabler als beim Mercedes-Pendant — beide sind elektrisch verstellbar und bieten ähnliche Beinfreiheit (bei beiden spürbar großzügiger als beim Range Rover). Das GLS-Polster ist eher fest und ermüdet auf längeren Fahrten. Auch der Mitteltunnel im Mercedes ist ausgeprägter. Dennoch sind alle drei Innenräume breit genug für zwei komfortabel sitzende Passagiere — der mittlere Sitzplatz ist in allen dreien ein Kompromiss.
Kofferraum und Praxistauglichkeit
In der Fünfsitzer-Konfiguration bietet der Mercedes den größten Kofferraum, dicht gefolgt vom BMW. Beide klappen ihre zweite und dritte Reihe elektrisch, um eine ebene Ladefläche zu schaffen. Der Range Rover schneidet hier am schwächsten ab:
- Die aufwendige Rücksitzbank lässt sich nicht plan umklappen
- Die seitlich öffnende Heckklappe zwingt dazu, für Gegenstände im hinteren Bereich tief in den Kofferraum zu greifen
- Der BMW teilt diesen Nachteil bei der Heckklappe
- Die Heckklappenkonstruktion des Mercedes macht das Beladen spürbar einfacher
Verarbeitungsqualität und Infotainment
Die Ergonomie der Vordersitze ist bei beiden deutschen Fahrzeugen überzeugend — großzügige Einstellbereiche für Sitz und Lenkrad, gute Flexibilität bei der Sitzposition. Die optionale BMW-Rückenlehne besitzt eine komplexere Gelenkigkeit, die einen besseren Seitenhalt bietet als das Mercedes-Pendant. Die Vordersitze des Range Rover sind die weichsten und eignen sich am besten für schlankere Fahrer; die Seitenwangen sind zu aggressiv geformt und lassen sich frustrierenderweise nicht verstellen.
Beim Innenraumambiente liegt der Range Rover klar vorn:
- Helles Holzdekor sorgt für eine warme, wirklich hochwertige Atmosphäre — das dunkle Holz bei beiden Deutschen tritt kaum in Erscheinung
- Die Lederqualität ist spürbar überlegen und bedeckt nahezu jede Oberfläche
- Kunststoff sucht man im Innenraum vergeblich
- Details nach dem Facelift sorgen für ein gepflegtes, zeitgemäßes Gefühl
Das leicht fahrerorientierte Armaturenbrett des BMW wirkt architektonisch markant, wobei sich das Leder der Sitze härter anfühlt als bei diesem Preisniveau erwartet. Der in Alabama montierte GLS hat eigene Qualitätsprobleme: Manche Spaltmaße sind uneinheitlich, und die Materialien wirken stellenweise eher wie Kunstleder als echtes Leder. Die einfachen Wippschalter — übernommen aus der A-Klasse — wirken in einem Flaggschiff-SUV fehl am Platz, und die Tasten im Aluminium-Look fühlen sich spürbar kunststoffartig an.

Das Infotainmentsystem des GLS ist dem des BMW hinsichtlich Übersichtlichkeit und Grafikqualität ebenbürtig. Der entscheidende Unterschied: Der Mercedes setzt auf ein Touchpad in der Mittelkonsole statt auf den Dreh-Drück-Steller des BMW. Zusätzlich gibt es eine berührungsempfindliche Leiste an der rechten Lenkradspeiche zur Menünavigation sowie einen Sensor an der linken Speiche für das Kombiinstrument. Diese sind wirklich praktisch, um die Hände am Lenkrad zu lassen, auch wenn ein versehentlicher Reiterwechsel beim Umgreifen gelegentlich stört.
Das mit dem Velar geteilte Infotainmentsystem ist die Schwachstelle des Range Rover. Die beiden Touchscreens werden von einem einzigen Prozessor angesteuert und leiden unter merklichen Verzögerungen — bei den Deutschen tritt dieses Problem gar nicht erst auf. Auch der Hauptbildschirm ist einige Zentimeter kleiner als bei beiden deutschen Rivalen, was bei der Nutzung der Rundumsichtkameras störend auffällt.

Fahrdynamik: Wie schlagen sie sich auf der Straße?
Vom Fahrersitz aus fühlen sich die drei trotz ähnlicher Abmessungen sehr unterschiedlich an. Der GLS wirkt riesig — der Blick durch den Innenspiegel auf die scheinbar endlose Kabine vermittelt das Gefühl, einen Flughafen-Shuttlebus zu steuern. Der Range Rover setzt einen mit großem Lenkrad hoch, was ein Gefühl von Gewicht und Bedeutsamkeit vermittelt, auch wenn der Innenraum nicht ganz so weitläufig wirkt wie beim Mercedes. Der BMW ist die Überraschung.
Trotz ähnlicher Außenmaße wie der GLS wirkt der X7 nie unhandlich. Man entwickelt schnell ein Gefühl für seine Größe — etwa so schnell wie bei einem X5 —, und das Rangieren in der Stadt fällt wirklich leicht, sogar beschwingt. Der Reihensechszylinder-Diesel trägt maßgeblich dazu bei: Er reagiert prompt auf Gaspedalbefehle, liefert bereitwillig Traktion und lässt den X7 lebendig wirken. Die Gangwechsel fallen bei starker Beschleunigung etwas ruppig aus, doch die Spritzigkeit des Motors gleicht das mehr als aus.
Auf dem Papier unterliegt der BMW dem stärkeren Mercedes im Sprint von 0 auf 100 km/h (7,0 Sekunden gegenüber 6,3), doch im Stadtverkehr ist dieser Unterschied weitgehend akademisch. Der GLS 400d zeigt sich zögerlich, seine vollen 330 PS aus niedrigen Drehzahlen abzurufen — man muss den 2,9-Liter-Diesel stärker drehen lassen, als es sich natürlich anfühlt, um sein Potenzial auszuschöpfen. Der Vorteil zeigt sich erst bei höheren Geschwindigkeiten, wo der Mercedes kräftig zieht.
Ein kurzer Vergleich des Getriebecharakters der einzelnen Fahrzeuge:
- BMW X7 — ZF 8HP-Achtgang-Automatik, schnell beim Kickdown (bis zu fünf Gänge auf einmal), reaktionsschnell und gut auf den Motor abgestimmt
- Mercedes GLS — Neungang-Eigenentwicklung von Daimler, etwas unruhiger in der Schaltlogik, weniger entschlossen beim Kickdown
- Range Rover — Gleiches ZF-8HP-Getriebe, aber auf einen weicheren, entspannteren Charakter abgestimmt; reagiert langsamer als im BMW
Die Fahrleistungen des Range Rover erzählen eine ähnliche Geschichte wie die Getriebeabstimmung. Trotz eines beladenen Gewichts, das nur rund 21 kg über dem des X7 liegt, bleibt er in der Beschleunigung hinter beiden Rivalen zurück — auf dem Papier wie in der Praxis. Das Ansprechverhalten des Gaspedals bei kleinen Pedalwegen ist frustrierend vage: Kleine Eingaben erzeugen kleine Ruckler statt eines gleichmäßigen Vorwärtskommens. Bei Reisegeschwindigkeit fällt der Range Rover jedoch in ein gelassenes, würdevolles Tempo, das gut zu seinem Charakter passt.

Lenkgefühl und Fahrverhalten
Die Lenkung des Range Rover (3,1 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) ist auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Selbstzentrierung ist bei Parkgeschwindigkeit minimal, und der Wagen reagiert auf Richtungswechsel mit einer leichten Verzögerung und sanftem Wanken der Karosserie, bevor er die neue Linie einschlägt. Er wird einen nicht erschrecken, ermutigt aber auch nicht zu forscherem Fahren. Die Wankneigung erreicht ein unangenehmes Niveau, lange bevor die Reifen an ihre Haftgrenze kommen, und Untersteuern ist das einzig mögliche Fahrverhalten. Im Schnee hatten die Winterreifen — Continental ContiCrossContact Winter — Mühe, effektiven Grip zu halten.
Der Mercedes (2,75 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) wirkt souveräner, mit einem linearen Aufbau der Lenkkräfte, der Vertrauen schafft. Sein Stabilitätsprogramm ist so kalibriert, dass es früh und energisch eingreift — in den meisten Situationen nützlich, unterdrückt aber auch jede leichte Verspieltheit, wenn man mit etwas zu viel Tempo in eine Kurve fährt.
Der BMW ist von den dreien klar die Wahl für Fahrer mit sportlichem Anspruch:
- Die optionale Aktivlenkung reduziert die Lenkübersetzung auf nur 2,25 Umdrehungen für direktere Reaktionen
- Die Hinterachslenkung verbessert die Agilität bei höherem Tempo, ohne sich aufzudrängen
- Das Stabilitätsprogramm ist vorhanden, aber toleranter eingestellt und lässt sich vollständig deaktivieren
- Der X7 wirkt bereitwillig bei Richtungswechseln und hält die Linie souverän

Federungskomfort und Geräuschdämmung
Der X7 führt insgesamt beim Fahrkomfort und glättet das breiteste Spektrum an Fahrbahnunebenheiten. Seine einzige Schwäche ist die Empfindlichkeit gegenüber sehr feinen Fahrbahnstrukturen — die Bridgestone-Blizzak-LM001-Notlaufreifen tragen dazu vermutlich bei, da sie durch ihre versteiften Seitenwände mehr Fahrbahngeräusche und Vibrationen übertragen als konventionelle Reifen.
Der Range Rover meistert kleine und mittlere Unebenheiten gekonnt und zeigt bei sanften Wellen eine angenehme, yachtartige Gelassenheit — allerdings berichteten Fondpassagiere gelegentlich von Reisekrankheit auf kurvigen Strecken. Scharfkantige Schlaglöcher und Fahrbahnübergänge stören den ansonsten ruhigen Federungskomfort mehr, als es sein müsste.
Der Mercedes bewegt sich insgesamt auf einem ähnlichen Niveau wie der Range Rover: souverän bei kleinen und mittleren Unebenheiten, aber überfordert bei großen Schlägen, die die gesamte Karosserie erschüttern. Die Geräuschdämmung im Vergleich:
- BMW X7 — insgesamt am besten, dank serienmäßiger Doppelverglasung; der Reihensechszylinder-Diesel ist der leiseste der drei Motoren
- Range Rover — Verbundglas dämmt Windgeräusche gut, doch aerodynamische Störgeräusche treten bereits bei vergleichsweise moderatem Autobahntempo auf
- Mercedes GLS — keine Doppelverglasung, doch die an unserem Testwagen montierten Nokian-Hakka-R3-SUV-Winterreifen erzeugen trotz ihres aggressiveren Profils überraschend wenig Abrollgeräusch
Alle drei bremsen auf trockener Fahrbahn wirkungsvoll und gleichbleibend, ohne Auffälligkeiten im Pedalgefühl oder beim ABS-Ansprechverhalten.

Geländetest: Wie meistern sie unwegsames Terrain?
Ein gefrorener Steinbruch begrenzte unsere Geländeerprobung — selbst der Range Rover hatte mit seinen Continental-Winterreifen Mühe, auf dem festen Untergrund Halt zu finden. Was wir jedoch gut beurteilen konnten, waren die Geometrie und das Verhalten der jeweiligen Traktionskontrollsysteme.
Die Vorteile des Range Rover in diesem Umfeld sind konstruktiver Natur:
- Der größere Federungsweg hält alle vier Räder deutlich länger in Kontakt mit unebenem Untergrund
- Der kürzere Radstand verringert die Gefahr, dass der Wagen aufsetzt
- Geländeuntersetzung und Differenzialsperren bieten echte Fähigkeiten, die die beiden Deutschen nicht nachbilden können
BMW und Mercedes können ihre Luftfederung auf ein nützliches Niveau anheben, doch der GLS wird durch seinen längeren Radstand ausgebremst — den längsten im Test — sowie durch die tief hängenden Trittbretter, die schnell an Hindernissen aufsetzen. Etwas überraschend bewältigten die elektronischen Traktionskontrollsysteme beider Crossover den Radschlupf unter den von uns angetroffenen vereisten Bedingungen wirksamer als das Terrain Response II des Range Rover. Der GLS First Class in der Topausstattung lässt sich zudem optional mit einem Offroad-Paket bestellen, das ein Geländeuntersetzungsgetriebe hinzufügt und die maximale Bodenfreiheit auf 29 cm erhöht.

Fazit: BMW X7, Mercedes-Benz GLS oder Range Rover?
Der Markterfolg des BMW X7 ist wohlverdient. Er ist ein wirklich ausgewogenes Fahrzeug — fährt sich besser als der Mercedes, ist besser gedämmt und in der Basiskonfiguration günstiger. Der 30d-Motor deckt den Alltagsbedarf fast ebenso gut ab wie der GLS 400d, hält dabei aber die Unterhaltskosten und die Steuerlast niedriger. In gewisser Weise ist der X7 sogar ein überzeugenderes Argument für ein Maybach-ähnliches Flaggschiff-Erlebnis als der GLS selbst — ruhiger, geschmeidiger und kultivierter als sein Konzernbruder.
Der Mercedes GLS ist mit dieser Generation teurer und zugleich unflexibler geworden. Feste Konfigurationen lassen den Käufern nur begrenzte Wahl, und die Verarbeitungsqualität aus Alabama liegt unter dem, was man bei diesem Preis erwarten würde. Er hat sich in Dynamik und Komfort nicht weit genug verbessert, um sich die Spitzenposition in diesem Segment zurückzuholen.
Der Range Rover besetzt eine ganz eigene Nische. Er ist langsamer, weniger präzise zu fahren und verliert deutlich stärker an Wert — dennoch entschieden sich 2019 allein 2.713 Käufer für einen, nicht weit hinter den 3.019 des X7 oder den 2.843 des GLS. Der Grund ist einfach: Er vermittelt ein Gefühl von Präsenz, Handwerkskunst und Besonderheit, das keiner der deutschen Rivalen ganz erreicht. Wenn genau das gesucht wird, ist der Aufpreis durchaus vertretbar — selbst wenn man weiß, wie die Wiederverkaufszahlen aussehen werden.
- Wählen Sie den BMW X7, wenn Sie das beste Gesamtpaket wollen: Dynamik, Kultiviertheit, Preis-Leistung und Alltagstauglichkeit
- Wählen Sie den Mercedes-Benz GLS, wenn Ihnen Innenraum, Autobahnleistung und der Stern auf der Motorhaube wichtig sind
- Wählen Sie den Range Rover, wenn Ihnen Verarbeitungsqualität im Innenraum, echte Geländetauglichkeit und eine markante Straßenpräsenz wichtiger sind als Unterhaltskosten oder Wiederverkaufswert
Dies ist eine Übersetzung. Das Original können Sie hier lesen: https://www.drive.ru/test-drive/bmw/mercedes/landrover/5e343cfaec05c4c15f000008.html
Veröffentlicht Februar 16, 2023 • 15 m zum Lesen