Reisen mit Auto oder Motorrad bieten die Freiheit, landschaftlich reizvolle Straßen, charmante Orte und malerische Landschaften im eigenen Tempo zu entdecken. Hier sind die 3 besten Reiseziele für Autofahrer in den Vereinigten Staaten.
Nützliche Tipps vor der Abreise
- Wenn Sie von außerhalb der USA kommen, vergessen Sie nicht, einen internationalen Führerschein zu beantragen oder zu erneuern
- Achten Sie darauf, das beste Angebot für einen Mietwagen vor Ort zu finden und buchen Sie Ihr Fahrzeug im Voraus.
- Besorgen Sie sich eine Reise-SIM-Karte und sparen Sie unterwegs beim Internetzugang.
- Finden und vergleichen Sie Preise von mehr als 250.000 Hotels in 205 Ländern weltweit anhand der Daten von mehr als 10 Online-Buchungssystemen wie Agoda.com, Hotels.com, Expedia und anderen
- Wählen Sie aus mehr als 300.000 Erlebnissen die gewünschte Aktivität in 200 Ländern, darunter Weinverkostungen, Stadtführungen zu Fuß, Kochkurse, Katamaranfahrten sowie Eintrittskarten und Pässe für beliebte Sehenswürdigkeiten
№1 Pazifikküstenstraße (PCH), USA
Die Pazifikküstenstraße, auch California State Route 1, gehört zu den landschaftlich schönsten Autostraßen der Vereinigten Staaten. Sie führt über mehr als 600 Meilen von Dana Point in Südkalifornien bis Leggett in Nordkalifornien und bietet beeindruckende Blicke auf den Ozean, charmante Küstenorte und besondere Sehenswürdigkeiten. Hier ist ein umfassender Leitfaden für eine Autofahrt auf der Pazifikküstenstraße.

Reiseplanung
- Beste Reisezeit: Die PCH ist ganzjährig befahrbar, doch am angenehmsten ist sie vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst, wenn das Wetter mild und klar ist.
- Fahrtrichtung: Die meisten Reisenden starten im Süden bei Dana Point und fahren nach Norden. In dieser Richtung liegen die schönsten Aussichten auf der dem Ozean zugewandten Straßenseite.
- Dauer: Die gesamte Strecke lässt sich in etwa 10–12 Stunden fahren, doch für wichtige Sehenswürdigkeiten und eine entspannte Reise sollten mindestens 3–5 Tage eingeplant werden.
- Mietwagen: Fahrzeuge können am internationalen Flughafen Los Angeles (LAX), am internationalen Flughafen San Francisco (SFO) oder an anderen großen Flughäfen Kaliforniens gemietet werden. Empfehlenswert ist ein sparsames Fahrzeug mit zuverlässiger Navigation.
Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte
- Santa-Monica-Pier:
- Der berühmte Pier mit Vergnügungspark, Riesenrad und Restaurants eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt.
- Malibu:
- Bekannt für schöne Strände, Häuser von Prominenten und berühmte Orte wie den Malibu Pier.
- Point-Mugu-Felsen:
- Eine eindrucksvolle Küstenfelsformation und ein beliebter Fotostopp.
- Santa Barbara:
- Eine charmante Küstenstadt mit historischer Missionsstation, botanischem Garten und lebendigem Zentrum.
- Hearst Castle:
- Ein historisches Anwesen mit prächtiger Architektur und Kunstsammlungen. Führungen werden angeboten.
- Morro Bay:
- Bekannt für den markanten Morro Rock und eine vielfältige Vogelwelt. Ein idealer Ort für eine Pause.
- Big Sur:
- Das Kronjuwel der PCH mit schroffen Klippen, Wasserfällen und weiten Panoramablicken. Verpassen Sie nicht die Bixby Bridge und die McWay Falls.
- Carmel-by-the-Sea:
- Ein malerischer Ort mit Kunstgalerien, kleinen Geschäften und reizvoller Architektur.
- Monterey:
- Hier befinden sich das Monterey Bay Aquarium und die historische Cannery Row.
- Half Moon Bay:
- Eine schöne Küstenstadt, bekannt für ihr Kürbisfest und ihre landschaftlich reizvollen Strände.
Nützliche Tipps
- Kraftstoff und Vorräte: Tanken Sie vor Big Sur voll, da Tankstellen dort selten sind. Nehmen Sie außerdem Snacks und ausreichend Wasser mit.
- Sicher fahren: Die PCH ist kurvenreich und führt an steilen Klippen entlang. Fahren Sie besonders bei Nebel mit angepasster Geschwindigkeit.
- Fotostopps: Entlang der Straße gibt es zahlreiche Haltebuchten mit schönen Ausblicken. Nehmen Sie sich Zeit, diese Orte zu genießen.
- Unterkunft: Buchen Sie besonders in der Hauptreisezeit im Voraus. Santa Barbara, Carmel oder Monterey eignen sich gut für Übernachtungen.
- Wetter: Prüfen Sie vor der Fahrt die Wetterlage, besonders im Winter, da Erdrutsche und Straßensperrungen die Route beeinträchtigen können.
- Natur schützen: Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen und nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und natürliche Lebensräume.
Mit diesem Leitfaden sind Sie bereit, die Pazifikküstenstraße mit ihren großartigen Landschaften und besonderen Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Gute Reise!
№2 Die große Autoreise: Route 66 entdecken, USA
Die Route 66, oft „Hauptstraße Amerikas“ oder „Mutterstraße“ genannt, ist ein Sinnbild amerikanischer Kultur und die klassische Fernreise auf der Straße. Sie führt rund 2.448 Meilen von Chicago in Illinois bis Santa Monica in Kalifornien und gewährt einen einzigartigen Einblick in Herz und Seele der Vereinigten Staaten. Bei einer Reise auf der Route 66 geht es nicht nur um das Ziel, sondern vor allem um den Weg mit charmanten Orten, ungewöhnlichen Straßenattraktionen und malerischen Landschaften.

Eine Reise durch die Zeit
Die Route 66 wurde am 11. November 1926 eingerichtet und entwickelte sich rasch zu einer wichtigen Verbindung für Menschen, die nach Westen zogen, besonders während der Dust-Bowl-Jahre der 1930er. Sie führte durch acht Bundesstaaten: Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Jeder Staat verleiht der Reise einen eigenen Charakter.
Ausgangspunkt: Chicago, Illinois
Ihre Reise beginnt in Chicago, Illinois, einer lebendigen Stadt mit reicher Geschichte. Vor der Abfahrt lohnt sich ein Besuch berühmter Orte wie Millennium Park, Art Institute of Chicago und Navy Pier. Danach geht es zum Beginn der Route 66 an der Ecke Adams Street und Michigan Avenue, wo ein Schild den Start dieser legendären Reise markiert.
Illinois: Charme kleiner Städte
Nach dem geschäftigen Chicago tauchen Sie rasch in den Charme amerikanischer Kleinstädte ein. Die Straße führt durch Joliet mit dem Joliet Route 66 Museum und durch Pontiac mit der Route 66 Hall of Fame und ihrem Museum. Verpassen Sie nicht den Gemini Giant in Wilmington, ein klassisches Beispiel der ungewöhnlichen Straßenattraktionen entlang der Route.
Missouri: Tor zum Westen
In Missouri begegnet Ihnen der Gateway Arch in St. Louis, Symbol der Expansion nach Westen. Die Route 66 schlängelt sich durch sanfte Hügel und ländliche Landschaften nach Cuba, bekannt für farbenfrohe Wandbilder, und Lebanon, wo man im historischen Munger Moss Motel übernachten kann.
Kansas: kurz, aber reizvoll
Der Abschnitt der Route 66 in Kansas ist nur 13 Meilen lang, steckt aber voller Nostalgie. Galena, Riverton und Baxter Springs bieten restaurierte Tankstellen, alte Speiselokale und gastfreundliche Einwohner, die gerne Geschichten erzählen.
Oklahoma: das Herzland
Oklahoma besitzt den längsten befahrbaren Abschnitt der Route 66 und verbindet städtische und ländliche Eindrücke. Besuchen Sie das Oklahoma Route 66 Museum in Clinton, den Blue Whale of Catoosa und die lebendige Kunstszene in Tulsa. In Elk City befindet sich außerdem das National Route 66 Museum, ein Muss für Liebhaber der Strecke.
Texas: der Panhandle
Beim Eintritt nach Texas öffnen sich die weiten Ebenen des Panhandle. Ein Höhepunkt ist Amarillo mit der berühmten Cadillac Ranch, wo Besucher ihre eigene Spur auf den mit Farbe besprühten Autoskulpturen hinterlassen können. Im Big Texan Steak Ranch wartet ein kräftiges Steak und die bekannte 72-Unzen-Steak-Herausforderung.
New Mexico: Land der Verzauberung
Der Abschnitt der Route 66 in New Mexico ist geprägt von indigener Kultur und beeindruckenden Landschaften. Santa Fe lohnt einen Abstecher wegen seiner Adobe-Architektur und lebendigen Kunstszene. Albuquerque ist mit seiner historischen Altstadt und dem jährlichen internationalen Ballonfest ein weiterer Höhepunkt.
Arizona: Wunder der Wüste
Die Route 66 in Arizona ist geprägt von eindrucksvollen Wüstenlandschaften und dem Grand Canyon. Besuchen Sie den Petrified Forest National Park, den ungewöhnlichen Ort Winslow, bekannt durch das Lied „Take It Easy“ der Eagles, und das historische La Posada Hotel in Flagstaff. Die Strecke führt auch durch Seligman, das als Inspiration für den Film „Cars“ gilt.
Kalifornien: das Ende der Reise
Mit dem Übergang nach Kalifornien nähert sich die Reise ihrem Ende. Fahren Sie durch die Mojave-Wüste und die Geisterstadt Amboy, bevor Sie das lebhafte Los Angeles erreichen. Der letzte Halt der Route 66 ist der Santa-Monica-Pier, wo ein Schild das Ende der Strecke markiert. Genießen Sie dort die ruhige Schönheit des Pazifischen Ozeans.
Tipps für die Reise
- Im Voraus planen: Spontaneität gehört zum Reiz, doch ein grober Reiseplan hilft dabei, wichtige Sehenswürdigkeiten nicht zu verpassen.
- Genug trinken: Besonders in Wüstenregionen sollte immer ausreichend Wasser mitgeführt werden.
- Erinnerungen festhalten: Nehmen Sie eine gute Kamera mit, um besondere Landschaften und Erlebnisse zu dokumentieren.
- Das Ungewöhnliche genießen: Von Straßenrestaurants bis zu skurrilen Museen steckt die Route 66 voller Überraschungen. Lassen Sie sich darauf ein und genießen Sie die Fahrt.
Fazit
Die Route 66 zu bereisen ist mehr als eine Autofahrt; es ist eine Reise durch Geschichte, Kultur und Geist Amerikas. Ob erfahrener Fernfahrer oder Neuling auf großer Tour — die „Mutterstraße“ vermittelt ein unvergessliches Bild des amerikanischen Traums. Packen Sie Ihre Sachen, tanken Sie voll und fahren Sie los: Die Route 66 wartet!
№3 Die Blue Ridge Parkway mit Auto oder Motorrad entdecken
Mitten in den Appalachen liegt die Blue Ridge Parkway, eine Straße, die weit mehr als nur eine gewöhnliche Autoreise bietet. Sie führt über 469 Meilen vom Shenandoah-Nationalpark in Virginia bis zum Great-Smoky-Mountains-Nationalpark in North Carolina und ermöglicht eine einzigartige Begegnung mit der Natur — sowohl im Auto als auch auf dem Motorrad.

Die große Panoramastraße
Spektakuläre Ausblicke hinter jeder Kurve Die Blue Ridge Parkway ist für ihre großartigen Aussichten berühmt. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten Panoramablicke auf sanfte Bergzüge, grüne Täler und farbenprächtige Wälder. Für Auto- und Motorradfahrer eröffnet jede Kurve ein neues Bild — vom satten Grün des Sommers bis zu den leuchtenden Herbstfarben. Aussichtspunkte wie Mabry Mill, Linville Gorge und Waterrock Knob eignen sich ideal für Pausen.
Historische und kulturelle Stationen Entlang der Straße finden Reisende zahlreiche historische und kulturelle Orte, die Einblicke in das reiche Erbe der Region geben. Das Blue Ridge Music Center würdigt die Musiktraditionen der Appalachen, während Peaks of Otter historische Farmen und Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert bewahrt. Das Parkway Craft Center im Moses H. Cone Memorial Park zeigt Arbeiten örtlicher Kunsthandwerker und bietet besondere handgefertigte Erinnerungsstücke.
Natur und Tierwelt Die Parkway ist ein Paradies für Naturfreunde und bietet viele Möglichkeiten zur Tierbeobachtung und zu Aktivitäten im Freien. Hirsche, Schwarzbären und zahlreiche Vogelarten sind häufig zu sehen. Viele Wege, von kurzen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Wanderungen, führen zu Wasserfällen, Aussichtspunkten und unberührten Naturräumen. Beliebt sind Humpback Rocks Trail, Crabtree Falls Loop und der anspruchsvolle Aufstieg zum Mount Mitchell, dem höchsten Gipfel östlich des Mississippi.
Freude am Fahren
Die Parkway mit dem Auto Die Blue Ridge Parkway mit dem Auto zu erkunden ist eine bequeme und leicht zugängliche Möglichkeit, ihre Schönheit zu erleben. Die Straße ist gut gepflegt und besitzt viele Haltebuchten für Fotos, Picknicks oder einfach zum Genießen der Aussicht. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 mph oder weniger bleibt die Reise entspannt und ruhig. Nehmen Sie ein Picknick mit, denn es gibt viele schöne Plätze für eine Mahlzeit mit Aussicht.
Die Parkway mit dem Motorrad Für Motorradfreunde ist die Blue Ridge Parkway ein Traum. Kurvenreiche Abschnitte, sanfte Steigungen und glatter Asphalt sorgen für eine reizvolle Fahrt. Motorradfahrer erleben dabei unmittelbar die Bilder, Geräusche und Gerüche der wilden Appalachenlandschaft. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung und fahren Sie vorsichtig, denn das Wetter kann sich in den Bergen schnell ändern.
Praktische Tipps für Ihre Reise
Reiseplanung Vor dem Start sollten Route und Übernachtungen geplant werden. Entlang der Parkway gibt es zahlreiche Campingplätze und Picknickbereiche, während nahe Orte zusätzliche Unterkünfte von rustikalen Hütten bis zu gemütlichen Pensionen bieten. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die offizielle Internetseite der Blue Ridge Parkway, um Straßenzustände und Sperrungen zu prüfen, da manche Abschnitte im Winter oder wegen Bauarbeiten geschlossen sein können.
Wichtige Ausrüstung Ob mit Auto oder Motorrad: Die richtige Ausrüstung ist entscheidend für eine angenehme Reise. Dazu gehören:
- Kleidung: mehrere Kleidungsschichten für wechselnde Temperaturen.
- Schutzausrüstung: Helm und Schutzkleidung für Motorradfahrer.
- Karten und Reiseführer: detaillierte Karten und Führer, um die Parkway zu navigieren und Sehenswürdigkeiten zu finden.
- Essen und Wasser: Snacks und reichlich Wasser, da Dienstleistungen entlang der Strecke begrenzt sein können.
- Kamera: eine gute Kamera oder ein Mobiltelefon, um die eindrucksvolle Landschaft festzuhalten.
Die Parkway respektieren Als eine der wertvollsten Panoramastraßen Amerikas verdient die Blue Ridge Parkway Rücksicht und Pflege. Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen, entsorgen Sie Abfälle ordnungsgemäß und beobachten Sie Tiere aus sicherer Entfernung. Wer Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln einhält, trägt dazu bei, dass alle die Strecke sicher genießen können.
Fazit
Die Blue Ridge Parkway mit Auto oder Motorrad zu entdecken ist ein unvergessliches Erlebnis aus Natur, Kultur und Abenteuer. Ob Naturliebhaber, Geschichtsfreund oder begeisterter Straßenreisender — die Route verspricht Staunen und Entdeckungen. Packen Sie Ihre Sachen, starten Sie den Motor und erleben Sie eine der bekanntesten Landschaften der Vereinigten Staaten.
Informationen nach Land
Veröffentlicht Juli 31, 2024 • 11 m zum Lesen